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Astrologie Was ist Astrologie?
Astrologie erforscht und beschreibt die wichtigsten Lebensprinzipien. Der Grundgedanke dabei ist, daß es Urideen oder Grundprinzipien gibt aus denen die ganze Welt in all Ihren Erscheinungsformen zusammengesetzt ist. Diese Urideen der Schöpfung offenbaren sich in jedem Augenblick auf allen Ebenen der Wirklichkeit. Somit muß zu einem bestimmten Zeitpunkt die entsprechende Idee, auf allen Ebenen des Kosmos sichtbar sein. So läßt sich durch die Beobachtung einer Ebene, sinngemäß auf eine andere schließen, da beiden ja dieselbe Idee zugrundeliegt. Jede Persönlichkeit ist Teil des Ganzen und enthält daher alle Urprinzipien, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß und mit individuellen Schwerpunkten. So stechen bestimmte Eigenschaften einer Person besonders hervor während andere wenig ausgeprägt sind. All die verschiedenen Persönlichkeitsanteile (Urprinzipien) wie Wille, Organisation, Gefühl kann man sich als Teilpersönlichkeiten oder als "Schauspieler" vorstellen, die in verschiedenen Rollen, wie Held, Genießerin oder kleines bedürftiges Kind den Film "Leben" dieses Menschen spielen. Diese Teilpersönlichkeiten werden im Horoskop durch die Planeten dargestellt. Bis solch ein ein Persönlichkeitsanteil ins Bewußtsein integriert worden ist durchläuft er einen Reifeprozeß, der durch drei Phasen der Entwicklung gekennzeichnet ist. Dazu eine kurze Erläuterung mit dem Mars:
- In der passiven Erlebensform haben Sie aufgrund falscher Glaubenssätze wie beispielsweise: "sich durchsetzen ist unweiblich, ein Mann mit Stil zeigt seine Wut nicht, oder sich widersetzen bringt Strafe" Ihre eigene Durchsetzungsfähigkeit nicht entwickelt. Im Leben wird Ihnen diese Schwäche durch für Sie leidvolle Beziehungen vor Augen geführt. (Ein willensstarker und aggressiver Chef, der Sie zu unterdrücken scheint).
- In der aktiven Erlebensform sind Sie eigenwillig und unterdrücken andere mit Ihrem Willen. Ihr innerer "Kämpfer" hat Angst zu unterliegen, wenn er nicht als erstes zuschlägt.
- In der integrierten Erlebensform setzen Sie Ihren Willen auf eine natürliche und gesunde Art ein. Ihr "Kämpfer" kann sich jederzeit durchsetzen, wenn die Situation es erfordert . Er muß sich selbst und anderen nichts beweisen.
Zwischen diesen Formen können Sie im Lauf Ihres Lebens hin und herpendeln. Weitere Astrologiearten sind:

Chaldäische Astrologie: Dieses Frühstadium astrologischer Lehren geht auf die Astrallehren der Sumerer und Babylonier zurück (fünftes und sechstes Jahrhundert v. Chr.). Die chaldäische Astrologie war eine einfache Tierkreisastrologie, die zeitlich noch vor der Horoskopastrologie liegt. Die chaldäische Astrologie ist die Grundlage für die hellenistische Astrologie: Es wird gesagt daß, der griechische Mathematiker Pythagoras ein Schüler der in der Kunst der Magie bewanderten Chaldäer war und seinem Volk die Kunde von der Astrallehre gebracht habe.
Chinesische Astrologie: Die chinesische Astrologie ist eine auf babylonisch-hellenistische und ägyptische Traditionen zurückgehende, mit Symbolik und Vorstellungen taoistischer Herkunft angereicherte Astrologie, deren wesentlicher Unterschied zur westlichen Astrologie darin liegt, daß ihre zwölf Tierkreiszeichen einem Mondjahr gehorchen, dessen Monate Tierbezeichnungen tragen. Durch den Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr steht in der chinesischen Astrologie je ein Jahr (Zyklusjahr) unter der Herrschaft eines der zwölf Zeichen; außer dem Zyklusjahr spielen die fünf Elemente und das Prinzip Yin und Yang eine wesentliche Rolle, was Symbolik und Interpretation betreffen.
Indische Astrologie: Die indische ist eine der hellenistischen Astrologie nahestehende Form, die auf der Vorstellung von Offenbarungen der Götter basiert und mittels Vorhersagemethoden, die das Kastensystem, aber auch die Lehre von der Seelenwanderung sowie die Lehre von den Elementen gleichermaßen mitreflektieren, die Zukunft aus der Gegenwart und der Vergangenheit prognostiziert. Mit Hilfe von 27 Stationen des Mondes und einem komplexen dreiteiligen Planetenkombinationssystem sowie imaginären Planeten werden allgemeine, stundenastrologische und iatromathematische Prognosen für die (teilweise noch nach dem Dekansystem unterteilten) Tierkreise formuliert. Bedeutende Positionen nehmen die Heiratsastrologie, also die Errechnung der günstigsten Stunde für beide Partner, die Karmabefragung und das Todesstundenhoroskop ein. Die indische Astrologie ist keineswegs Jahrtausende alt, wie vermutet werden könnte, sondern wurde relativ spät von den Griechen übernommen und im Laufe der Zeit vielfach und tiefgehend von der arabischen Astrologie beeinflußt.
Karmische Astrologie: geht von der Wiedergeburt aus und beschäftigt sich mit dem in früheren Leben erworbene Karma und dessen Konsequenzen für dieses Leben.
Magische Astrologie: Dieses astrologisches Teilgebiet beschäftigt sich mit der Anrufung/Beschwörung der Astralgeister (inkl. der Herstellung von Talismanen und Zaubertränken).
Mundane Astrologie: Die mundane (wörtlich: weltbezogene) Astrologie ist ein astrologisches Teilgebiet, in dem Prognosen über politische und soziale Entwicklungen von Ländern und Gegenden erstellt werden.
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